Traditionsfahnen

Die Jubiläumsfahne aus dem Jahre 1975 zeigt den Märtyrertod des hl. Sebastianus
2. Seite der Jubiläumsfahne mit altem und neuem Willicher Wappen

Die Fahne ist das wichtigste Symbol der Fahnenkompanie. Sie schafft Identität zu der Gemeinschaft die sie repräsentiert, hier unsere Bruderschaft. Die Fahne ist ein Zeichen der Einheit der Truppe, Symbol für soldatische Ehre und Treue. Ihrer Bedeutung als Hoheitszeichen wegen, wurde und wird die Fahne nur von Offizieren getragen (Fahnenoffizier, -junker, Fähnrich).

Dies wird schon in den Statuen der Bruderschaft von 1664 erwähnt.

Später vergab man diese Aufgabe auch an verdiente Unteroffiziere oder Anwärter.

Die Verteidigung der Fahne war höchste Pflicht und war selbst unter Opferung des eigenen Lebens ehrenhaft.

Im 18. und 19. Jahrhundert fast mystisch verklärt, hat die Fahne kaum noch militärische Bedeutung, sondern wird auch Erkennungszeichen von traditionell
ausgerichteten Vereinen. Als Sieges- und Herrschaftszeichen musste „die Fahne hochgehalten" werden. Ausnahmen gab es nur gegenüber Gott und dem Regenten.

Das Fahnensenken gilt bis heute als Reverenz für Gott (bei der Wandlung, vor der vorüberziehenden Monstranz bei der Eucharistie).

Gesenkt wurde und wird die Fahne aus Ehrfurcht vor Toten und aus Trauer.

So ist es in den Statuen von 1853 vermerkt, dort heißt es, „Zu Fronleichnam und Allerseelen sollen sich die Brüder unter ihre Fahnen stellen um der Prozession beizuwohnen."

Neben diesen Prozessionen wurde jedes Jahr von der Bruderschaft ein eigenes Schützenfest abgehalten. Dazu senkte sich die Fahne auch vor einem Regenten, dem Schützenkönig.

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